Hauptthema der relativ kurzen öffentlichen Tagesordnung war die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Leuchten. Zu diesem Thema waren die Herren Class und Eben von der ENBW anwesend.
Hauptthema der relativ kurzen öffentlichen Tagesordnung war die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Leuchten. Zu diesem Thema waren die Herren Class und Eben von der ENBW anwesend.
Die Gemeinderatssitzung wurde von ZuhörerInnen verfolgt; keine nutzte die Gelegenheit, dem Bürgermeister Fragen zu stellen.
Hauptthema der relativ kurzen öffentlichen Tagesordnung war die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Leuchten. Zu diesem Thema waren die Herren Class und Eben von der ENBW anwesend. Herr Class teilte mit, dass ab 2010/11 keine Quecksilberdampflampen mehr verkauft werden dürfen und die Leuchtmittel eine höhere Effizienz haben müssen. Die Technik ist so weit entwickelt, dass Leuchtmittel mit Natriumdampf auch in unsere vorhandenen Straßenlampfen eingebaut werden können und mit einer niederen Watt-Zahl einen höheren Lichtstrom aufweisen als solche mit Quecksilberdampf. Ein deutlicher Nachteil der bisherigen Leuchtmittel sei, dass sie nicht einfach kaputt gingen, sondern nach ca. 4 Jahren einfach dunkler würden und dazu mehr Strom verbrauchten. Die Leuchtmittel in den Kofferlampen im Ort könne man einfach nachrüsten, statt 2 sei nur noch 1 Natriumdampflampe nötig. Herr Class verwies darauf, dass an anderer Stelle diese Leuchtmittel bereits seit 5 Jahren problemlos im Einsatz seien und sich bewährt hätten, auch rechnete er vor, dass sich die Investition bei der Umrüstung in etwas mehr als 2 Jahren amortisiert hätte. Mit der Firma GA Neuhausen hätte Bempflingen eine äußerst günstige Wartungsfirma. Andernorts werde für die Leuchten eine Pauschale gezahlt, was teurer, aber auch risikofreier sei. Jedenfalls werde durch die Umrüstung pro Jahr 205.143 kWh, umgerechnet 51 to. CO2-Emissionen, eingespart.
In der sich anschließenden Diskussion stellte Detlef-Werner Kraft als „sachkundiger Außenstehender“ einige kritische Fragen. Ein wichtiger Punkt war die Feststellung, dass die bestehenden Lampen oft nicht mehr vollständig in Ordnung seien, dass beim Öffnen des Glases z.B. lose Teile vorgefunden würden; außerdem müssten die PCB-haltigen Kondensatoren in näherer Zukunft ausgetauscht werden. Herr Class stellte fest, dass extra anfallende Arbeiten auch extra in Rechnung gestellt würden. Auch berichtigte Kraft die Aussage, dass nach der Umrüstung alle Leuchten in Bempflingen gleich ausgestattet seien. Die Lampen am Kreisverkehr oder im Hanflandweg seien eine neuere Qualität, bei denen keine „Umrüstungs“-Leuchtmittel vorhanden seien. Auf die Frage, wer die Quecksilberdampflampen entsorge, antwortete der ENBW-Mann, dass seine Firma dies erledige und dass dies im angegebenen Preis enthalten sei.
Cristina Schweizer-Mändle stimmte gegen die Beauftragung der ENBW mit der Umrüstung der örtlichen Straßenlampen, der Rest dafür. Die Maßnahme soll im Oktober/November ausgeführt werden und wird ca. 2 Wochen in Anspruch nehmen.
Rechtzeitig 6 Monate nach Ende des Haushaltsjahres wurde die Jahresrechnung 2007 vom Gemeinderat festgestellt. Hierzu gab es keinen Diskussionsbedarf, da die Zahlen bereits in der vorangegangenen Sitzung vorlagen und auch dort nicht auf Widerspruch gestoßen waren. Kämmerer Albrecht Weber zeigte sich sehr zufrieden mit dem Haushalt, dessen Gesamtvolumen sich um eine knappe halbe Million erhöht hatte und sich auf 8,54 Mio. € beläuft.
Eine angenehme Aufgabe war wieder einmal die Zustimmung des Gemeinderates zur Annahme von Spenden bis 100 € im ersten Halbjahr 2008. Dank ging an die Volksbank Hohenneuffen für 60 € und von 75 € durch Kultur Kurios Kleinbettlingen e.V. für die Schule.
Bürgermeister Heidrich teilte mit, dass eine Kommission des Regierungspräsidiums die Ortskernsanierung angeschaut habe und von dem Entstandenen begeistert war. Gemeinderätin Voss fragte nach der geplanten Steidenbachbegehung und hatte dafür den 19. Juli vorgeschlagen. Bürgermeister Heidrich teilte mit, dass er zu diesem Zeitpunkt mit den Erzieherinnen und Frau Kleine zu einer 3-tägigen Fortbildung unterwegs sei und dass er den Vertreter des Landratsamtes, Herrn Dr. Fischer erst nach dessen Urlaub einladen könne. Also sei der Termin noch unsicher. Ebenso fragt Voss nach, ob ihr Vorschlag, den Klingenbach in Dettingen/Erms wegen der gelungenen Renaturierungsmaßnahmen vor der Sitzung am 21. Juli zu besichtigen, stattfinden könne. Hier entschied das Gremium, dass dies erst im September erfolgen solle. Gemeinderätin Ursel Wagner ging auf die Erms-Tour vom 21. Juni ein und zeigte sich beeindruckt, wie naturnahe Maßnahmen sich positiv auf den Hochwasserschutz ausgewirkt hätten. Außerdem fragte sie nach den Erdablagerungen auf der Baustelle am neuen Bahndurchlass. Hier wurde vorgeschlagen, dass die Verwaltung die Höhen überprüfen lassen sollte.
Eva Voss