Gemeinderatssitzung vom 5. Oktober 2015

Veröffentlicht am 07.10.2015 in Gemeinderatsfraktion

Zur außerordentlichen Gemeinderatssitzung waren 3 ZuhörerInnen erschienen. Es gab nur einen Tagesordnungspunkt, nämlich „Bildung einer Zukunftswerkstatt“.

Bereits in der Sitzung am 26. Januar hatte der Gemeinderat auf Antrag der SPD/UB-Fraktion einstimmig einen solchen Prozess beschlossen.

http://www.bempflingen.de/,Lde/start/Rathaus+und+Gemeinderat/TOP+6+vom+26_01_2015+-+_Zukunftswerkstatt+-+wie+soll+unsere+Gemeinde+2025+_2030+aussehen_.html

Damals hatte die SPD/UB-Fraktion vorgeschlagen, dass die Projektleiterin Susanne Zeeb aus Unterensingen eingeladen werden sollte, damit sie über die Zukunftswerkstatt „Zukunft im Blick (ZIB) – Unterensingen 2015: familienfreundlich, bürgeraktiv, demografiesensibel“ berichten könnte. Als eine von insgesamt ca. 20 ausgewählten Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg hat sich die Gemeinde Unterensingen in Zusammenarbeit mit der Familienforschungsstelle Baden-Württemberg seit Frühjahr 2013 auf den Weg gemacht, gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern ein Handlungskonzept unter dem Motto „Zukunft im Blick (ZiB) – Unterensingen 2025“ (s.o.) zu erarbeiten.

Frau Zeeb berichtete weiter, dass zunächst eine Bilanzwerkstatt, bestehend aus knapp 20 ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern (Projektgruppe) getagt hatte. Anschließend bzw. ca. 3 Monate später gab es dann eine Zukunftswerkstatt, zu der die gesamte Bevölkerung über das  Mitteilungsblatt eingeladen wurde. Dem folgte wiederum 3 Monate später eine Strategiewerkstatt mit der Projektgruppe, die um einige Personen erweitert worden war. Hier fand die Ausarbeitung von Strategien statt, die von der Verwaltung vorbehandelt und mit Stellungnahmen und Finanzierungsvorschlägen versehen wurden. Der Gemeinderat bekam während einer 2-tägigen Klausurtagung das Gesamtpaket vorgelegt. Es wurde dann als Ganzes beschlossen. Jetzt arbeitet die Projektgruppe an einer gemeinsamen Umsetzung.

In der sich anschließenden Diskussion wurden einige Fragen behandelt und diskutiert. Gemeinderat Reitermayer hielt die Auswahl der Teilnehmer der Projektgruppe für problematisch; er habe mit einem Unterensinger gesprochen, der nicht gefragt wurde und deshalb enttäuscht war. Frau Zeeb antwortete darauf, dass er sich doch hätte melden können, als er von der Sache erfuhr. Er wäre sicher nicht abgewiesen worden. Sie meinte außerdem, dass man vielleicht auch die Teilnehmer über das Zufallsprinzip hätte auswählen können. So habe man aber gezielt Multiplikatoren auswählen können, die die Idee weiter verbreiten können. Im Großen und Ganzen kam aber zum Ausdruck, dass das gesamte Gemeinderatsgremium der Idee sicher positiv gegenüber steht. Besonders auch Bürgermeister Welser, den Gemeinderätin Voss zu seiner persönlichen Einstellung zu diesem Planungsprozess befragt hatte.

Nun soll in der Sitzung am 19. Oktober offiziell beschlossen werden, dass sich die Gemeinde um Mittel aus dem Landesprogramm bewerben soll. Wichtig ist auch, dass sich die Gemeinde um eine/n Projektleiter/in kümmert, der den Prozess begleitet.

 

Text: Voss