Gemeinderatssizung vom 12. November 2007

Veröffentlicht am 19.02.2008 in Gemeinderatsfraktion

7 Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Novembersitzung des Gemeinderates. In der Bürgerfragestunde fragte Jörg Wetzel, ob für die beim Autohaus Gruber und am Bahnhof gefällten alten Bäume eine Ersatzpflanzung vorgesehen sei. Bürgermeister Heidrich teilte mit, dass an dem einen Standort ein Elektromast aufgestellt wurde und dass man am anderen erwarte, dass sich die verbliebenen Bäume besser ausbreiten könnten.

Zum Tagesordnungspunkt „Betriebsplan 2008 für den Gemeindewald“ kamen Revierförster Jürgen Ernst und Forstamtsleiter Armin Tomm zu Wort. Letzterer stellte fest, dass der 10-jährige Forsteinrichtungsplan von 2002 jetzt praktisch „Halbzeit“ habe, weswegen er Bilanz ziehen wolle. Nachdem im Jahr ein Einschlag von 450 fm bzw. in den 10 Jahren 4500m, vorgesehen sind, sei man Ende 2008 rein rechnerisch 186 fm über dem Soll. In Bempflingen sei positiv festzustellen, dass die Menge durch sog. zufällige Nutzung, d.h. durch Sturm- und Käferschäden z.B., mit 150 fm relativ niedrig sei im Vergleich zu umliegenden Gemeinden. Um näher an das Soll heran zu kommen, ist für 2008 ein Einschlag von nur 400 fm vorgesehen. 81 % sind Brennholz, was sich auf den finanziellen Ertrag verringernd auswirkt und womit wir an der Oberkante vergleichbarer Gemeinden liegen.

Gefragt nach dem Zustand des Gemeindewaldes teilte Ernst mit, dass die Schäden von Jahr zu Jahr zugenommen hätten, dass in diesem Jahr aber keine Zunahme zu verzeichnen war. Dies begründete er mit der relativ großen Niederschlagsmenge. Zu bemerken sei aber auch, dass das Jahr 2007 2° wärmer als der langjährige Durchschnitt war. Außerdem verwies er stolz auf das Ergebnis des Verkaufs von Eichen bei der Submission in Göppingen: 13,7 fm für 8000 €.

TOP 4 war von der öffentlichen in die nicht öffentliche Sitzung verschoben worden, weil, laut Bürgermeister Heidrich, relativ neue und unerfreuliche Erkenntnisse dafür sorgten. Des Weiteren stimmte der Gemeinderat der Annahme von vier Spenden zu /Autohaus Wurst, Annette Walter, Karoline Henzler, Christian Henzler).

Die sog. Bauwagenclique wird sich über die sich positiv abzeichnende Lösung für ihren Bauwagen freuen. Bisher stand er auf einem Privatgrundstück im Gewann Reusch, wo es laut Bürgermeister Heidrich nie Beanstandungen und Probleme gab. Da es sich bei dem Standort aber um Außenbereich handelt, hatte das Landratsamt verfügt, dass er dort abgezogen werden müsse. Er darf nur in überplantem Gebiet aufgestellt werden. Dies hat man jetzt auf einer Fläche in der Nähe der Tennisplätze ausgemacht. Nachdem der TCB Zustimmung signalisiert hatte, wird demnächst eine Vereinbarung zwischen der Bauwagenclique und der Gemeinde erarbeitet, die für 5 Jahre abgeschlossen werden soll. Die Jugendlichen müssen dann einen Bauantrag ans Landratsamt richten.

Abschließend wurden zwei Bauanträge positiv beschieden und Bürgermeister Heidrich teilte mit, dass 29.11. das Brückenbauwerk unter die Schienen geschoben wird.

Eva Voss